Der SC Victoria Mennrath hat am Freitagabend bei TuRU Düsseldorf einen Punkt mitgenommen – allerdings einen, der sich nach dem Schlusspfiff eher wie ein kleiner Rückschlag anfühlte. Trotz einer frühen 2:0-Führung musste sich die Mannschaft von Trainer Marc Trostel am Ende mit einem 2:2 (2:1) begnügen.
Mennrath erwischte einen Traumstart: Bereits nach sieben Minuten brachte Paul Szymanski die Gäste in Führung. Acht Minuten später legte der Stürmer nach – 0:2 aus Sicht der Hausherren, die Effektivität der Gäste war beeindruckend: zwei Chancen, zwei Tore.
Doch anstatt den Druck hochzuhalten, fiel Victoria zunehmend in den Verwaltungsmodus. „Wir waren eher in diesem Modus: Wir führen 2:0, jetzt verwalten wir ein bisschen. Das ist heute am Ende nicht gut gegangen“, erklärte Trostel nach der Partie. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung leitete den Anschluss ein: TuRUs Amin Saouti verkürzte in der 34. Minute auf 1:2.
Nach der Pause entwickelte sich über weite Strecken ein offenes Spiel. Mennrath hatte durchaus Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden – das dritte Tor fiel aber nicht. „Wenn wir den Deckel draufmachen, ist das Spiel gegessen“, ärgerte sich Trostel. Stattdessen bekam TuRU zehn Minuten vor Schluss einen Foulelfmeter zugesprochen, den Sahin Ayas zum 2:2 verwandelte (82.). „Den kann man geben, muss man aber nicht“, so Trostel.
Der Ausgleich setzte die Gäste sichtbar unter Druck. Mennrath wurde passiv, ließ sich tief hinten reindrängen und verteidigte die letzten Minuten mit viel Einsatz – und etwas Glück. TuRU drängte auf den Siegtreffer und hatte in der Schlussphase mehrere gefährliche Aktionen im Strafraum.
„Hinten raus wurde es eng. Wir haben uns zu weit reindrängen lassen, kaum noch Druck auf den Ball bekommen“, analysierte Trostel. „Am Ende können wir mit dem Punkt sehr, sehr gut leben, auch wenn es ärgerlich ist, wenn du 2:0 führst.“
Mit nun 20 Punkten bleibt Victoria Mennrath vorerst auf dem siebten Tabellenplatz. Am kommenden Freitag steht das nächste wichtige Spiel an: Um 20 Uhr empfängt der SCV den FC Remscheid in der Mennrather Kull.
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